Teneriffa M - Z
Ortschaften auf der Kanareninsel



Masca

Masca

Masca ist ein kleines Dorf, welches im Nordwesten Teneriffas in einem Talkessel liegt. Von hier aus steigen Wanderer in den Barranco de Masca ein, das ist eine Schlucht, sie sich bis zum Meer hinunter zieht und für deren Abstieg man rund 3 bis 4 Stunden benötigt.

Unten angekommen gibt es allerdings nur zwei Möglichkeiten, da weg zu kommen: entweder per vorher bestelltem Wassertaxi oder per Pedes den ganzen Weg zurück.

Mesa del Mar

Positiv an diesem Ort an der Nordostküste ist der über einen Tunnel begehbare Strand mit dunklem Sand. Negativ sind die architektonischen Entgleisungen früherer Jahre, mit denen man Besucher anlocken wollte.

Playa de las Americas

Playa de las Americas

Wenn irgendwo auf der Insel intensiv gebaut wird, dann hier. Und das schon seit einigen Jahrzehnten. Und da man nicht ins Wasser bauen kann, wird eben der Berg in Angriff genommen. Wer viel Party im Urlaub machen möchte, fliegt entweder zum Ballermann oder hierher. Ansonsten kann man von hier aus mit Booten nach Los Gigantes und Masca gelangen oder man spielt Golf oder man geht in den Sky-Park zum Bungee-Springen. Und wer keine Lust zum laufen hat, der begibt sich per Bummelzug auf Sightseeingtour durch die Straßen von Playa de las Americas und Los Cristianos.

Playa Paraiso

Ein weiterer Ort, nur für Touristen erbaut befindet zwischen Playa de las Americas und Los Gigantes. Neben Bausünden gibt es auch kleinere Anlagen und eine künstlich angelegte Badelandschaft.

Playa San Juan

Ein Hafen, eine Bootswerft, zwei Tauchschulen, mehrere Fischlokale, steiniger Strand und an der Westküste von Teneriffa gelegen, das ist Playa San Juan. Und rundherum Bananenplantagen und Blumenzuchten. Das wars auch schon.

Poris de Abona

Ein Leuchtturm an der Küste, Gran Canaria in Sichtweite, umsäumt von leuchtend gelbem Sand, das ist Poris de Abona. Schade, dass der Strand inmitten des Ortes aus Kies besteht. Ganz in der Nähe befindet sich ein riesiger Windpark. Hier ist das Leben noch genießbar. Beschaulich und übersichtlich ist dieses Fischerdorf.

Puerto de la Cruz

Als es auf Teneriffa so richtig mit dem Touristenboom losging, fand das hier im Norden der Insel statt. Entsprechend zugepflastert sah es hier dann auch aus. Mittlerweile ist die Karawane weiter gezogen und zwar in den Süden. So ist es heute hier wesentlich ruhiger als früher. An Sehenswürdigkeiten bietet der Ort das Castillo de San Felipe, die Ende des 17.Jahrhunderts erbaute Kirche Iglesia de Nuestra Senora de la Pena de Franzia, deren Glockenturm allerdings 100 Jahre jünger ist sowie das 1620 am alten Fischerhafen errichtete Zollhaus, die Casa de la Aduana.

Hier in der Stadt leben mittlerweile über 30.000 Einwohner. Vom Ufer aus kann man den Teide und das Orotava-Tal erblicken. Ansonsten kann man es hier ruhig angehen lassen.

Urlaub pur genießen. Wo sonst kann man mitten in der Stadt grüne Papageienvögel und Mönchsittiche sehen? Weil der Sand hier vulkanischen Ursprungs und damit schwarz ist, wird er in der Mittagssonne auch recht heiß. Denken Sie daran und nehmen sie Schuhe mit. Ihre Füße werden es ihnen danken. Die größte Papageienausstellung der Welt findet man im Loro Parque.

Puerto de Santiago

99% Sonnenschein erwünscht? Dann ist Puerto de Santiago der richtige Ort. Im Südwesten Teneriffas gelegen gibt es hier dazu passend einen schwarzsandigen Badestrand. Von hier aus kann man mit Booten zu den Delphinen rausfahren oder zum Hochseeangeln.

Punta del Hidalgo

Hier herrscht noch der Kampf der Elemente. Eher eines Elementes, nämlich Wasser. Das kommt tosend angestoben und bricht sich in riesigen Wellen hier an der Nordküste, und zwar meterhoch. Das lieben eher die älteren Besucher, die man hier auch vermehrt antrifft.

Das Anaga-Gebirge ist nicht weit und lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Hier findet man das berühmte Höhlendorf Chinamada und wer bis nach Taganana wandern möchte, schafft dies binnen sechs Stunden.

San Andres

Nordöstlich von Santa Cruz, direkt an einem Felshang befindet sich das Fischerdorf San Andres. Auch hier ist die Welt noch in Ordnung und frischen Fisch gibt es täglich. Der künstlich angelegte Playa de las Teresitas ist angeblich der schönste Strand Teneriffas. Unter exotischen Palmen lässt sich herrlich ausruhen von des Tages Last.

San Juan de la Rambla

Noch ein weiteres Fischerdorf an der Nordküste Teneriffas, welches zwischen der Playa de las Americas und Icod de los Vinos direkt an der Küstenstraße liegt. Auch hier scheint die Zeit noch stehengeblieben zu sein. Leckeren frischen Fisch gibt’s bei den Fischern.

San Marcos

Unterhalb von Icod de los Vinos am Meer gelegen ist San Marcos. Hier gibt es eine kleine Bucht, in der ein schwarzsandiger geschützter Strand liegt. Und man kann hier sogar im Meer baden, ohne von den Wellen gleich erschlagen zu werden.

San Miguel de Abona

Im Süden von Teneriffa liegt San Miguel de Abona. Betrachtet man die Terrassenfeldern, so merkt man schnell, dass hier Landwirtschaftszentrum ist. Von hier aus kann man wunderbar Tagestouren in den nahegelegenen Teide-Nationalpark unternehmen.

Santa Cruz de Tenerife

Santa Cruz ist die Inselhauptstadt und darüber hinaus auch ein bedeutender Hafen- und Wirtschaftsstandort. Die Hauptgeschäftsstraße der Inselhauptstadt ist die die Calle de Castillo.

Parallel hierzu liegt die bedeutendste Kirche der Stadt, die Iglesia de Nuestra Senora de la Conception, die schon 1502 erbaut wurde. Sie besitzt einen imposanten sechsstöckigen Glockenturm, der übrigens lange Zeit ein Wahrzeichen der Hauptstadt war. Sehenswert ist auch die Markthalle, die sich westlich des Stadtzentrums befindet. Hier werden auf zwei Etagen allerhand Waren und Lebensmittel angeboten. Der Hafen hier zählt zu den größten Spaniens, davon zeugen auch die vielen Containerschiffe.

Auch einen Besuch wert ist der Parque Garcia Sanabria. Oder das Teatro Guimera, in dem jedes Jahr klassische Musik-Festivals stattfinden. Auch das in einem ehemaligen Franziskanerkloster untergebrachte Museo de Bellas Artes kann täglich besichtigt werden.

Wer an der Militär-Geschichte der früheren Zeit interessiert ist, der geht ins Museo Militar Regional, welches sich in einer alten Festung befindet. Und wer mehr Informationen über die Insel sucht, der findet sie gewiss im Museo de la Naturaleza y el Hombre.

Mitbringsel der etwas anderen art gibt es auf der Plaza de Espana zu erwerben. Die hier angebotenen Waren sind alle traditionell hergestellt, egal ob Keramiken, Stickereien, Korb- oder Webarbeiten. Und wer gerne über einen Markt schlendert, sollte unbedingt den Mercado de Nuestra besuchen, er wird es nicht bereuen. Das Nachtleben findet hier übrigens hauptsächlich an der Hafenpromenade statt.

Santa Ursula

Hier in der Gegend, im Norden der Insel, werden hauptsächlich Bananen und Wein angebaut und mittendrin liegt Santa Ursula mit seinen vielen kleinen Bodegas. Ansonsten lässt man es hier ruhig angehen das Leben. Der Teide-Nationalpark ist nicht fern und lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Santiago del Teide

Anfang des Jahres kann man hier blühende Mandelbäume betrachten. Auf 900 m Höhe hat man von hier einen weiten Blick über das Tenogebirge. Übrigens gehören die Ferienorte Los Gigantes und Puerto de Santiago mit Playa de la Arena verwaltungstechnisch zu diesem Dorf hier.

Taborno

Wer gerne wandert, hat hier im Ort einen guten Ausgangspunkt, um beispielsweise den Ruque de Taborno zu umrunden, der sich hier im Nordosten Teneriffas verbirgt. Oder man wandert nach Las Carboneras und zu den Casas de Afur.

Tacoronte

Leckere Weine gedeihen hier besonders gut. Das Weinanbaugebiet gleichen Namens ist bekannt für seine guten Weine, die dank den milden Klimas und der sonnigen Lage besonders gedeihen. Auf dem hier stattfindenden Bauernmarkt kann man sich mit den typischen einheimischen Produkten eindecken. Und das Casa del Vino lädt zur Weinprobe ein und man erfährt dort auch allerhand über die Geschichte des Weins auf der Insel.

Taganana

Taganana

Am Nordhang des Anaga-Gebirges liegt der Ort Taganana. Sollte beim Besuch der Pfarrkirche Nuestra Senora de las Nieves y San Blas dieselbige geschlossen sein, so gebt es den Schlüssel schräg gegenüber.

Der Ort zählt zu den ältesten Siedlungen auf Teneriffa. Hier scheint das Leben noch lebenswert zu sein.

Tamaimo

Ein paar Kilometer oberhalb von Los Gigantes liegt der Ort Tamaimo. Die Einwohner leben hier überwiegend von der Landwirtschaft. Nicht weit entfernt von hier liegt das Dörfchen Masca. Tamaimo eignet sich gut als Startpunkt für ausgedehnte Wanderungen.

Tegueste

Dieser Ort liegt nahe von Santa Cruz und La Orotava, hier pflegt man noch die altkanarischen Traditionen wie Lucha Canaria, der kanarische Ringkampf oder Palo, der Stockkampf der Guanchen. Das Klima ist hier das ganze Jahr über mild und noch lebt man hier abseits der Touristenhochburgen ganz bekömmlich. Und Sie täuschen sich nicht, wenn sie beim Anblick der örtlichen Festhalle unweigerlich an ein Schiff denken müssen. Zwar feiert man auch hier das Erntedankfest, aber eigentlich ist es unverständlich, da dank des Klimas fortwährend geerntet werden kann.

Vilaflor

Der höchste Ort auf Teneriffa ist Vilaflor, er liegt auf 1.400 Metern Höhe. Reine Luft erfreut die Lungen der Kranken und liefert genügend Sauerstoff für die Wandernden, die ab hier zur Paisaje Lunar oder zu den Canadas kraxeln. Die kanarische Pinie scheint diese Höhe auch zu gefallen, wächst sie hier doch bis zu 45 m in die Höhe und erreicht dabei – wie die Pino Gordo, die größte Kiefer der Insel, bis zu 11 m Stammumfang. Auf den vielen terrassenförmig angelegten Trockenfeldern wird heute noch immer Landwirtschaft betrieben.

Das Wahrzeichen von Vilaflor ist die Bergkuppe Montana de Chasna, immerhin 2.534 m hoch gelegen. Auch von hier aus kann man bequem in den Nationalpark Teide wandern, oder Mountainbiken oder Gleitschirm fliegen. Oder sie setzen sich einfach vor die Kirche und genießen es, anderen bei der Arbeit zuzusehen.

Gern besucht wird auch die Mondlandschaft Paisaje Lunar, die aus hellen Tuffsteinformationen besteht. Die durch Erosion entstandenen Pyramiden sind bis zu 10 m hoch.

Teneriffa Highlights
Las teresitas
Der künstlich mit Saharasand aufgeschüttete Strand Las Teresitas in der Nähe der Inselhauptstadt gehört zu den schönsten Stränden auf Teneriffa. Von Palmen gesäumt kommen fast Südseegefühle auf.
Los Roques
Die Felsformation "Los Roques" im Teide Nationalpark zählt zu den Wahrzeichen Teneriffas. Ein Besuch des Teide Nationalparks auf Teneriffa lohnt sich.
Loro Park
Der Loro Park wird zu den schönsten Tiergärten der Welt gezählt. Er bietet mit seinen Tiershows Attraktionen für alt und jung gleichermaßen. Für einen Besuch einen ganzen Tag einplanen, wenn man alles bestaunen will.