Teide Nationalpark - auf dem Dach von Teneriffa

  Vier gut ausgebaute aber kurfenreiche Strassen führen von den Küsten Teneriffas hinauf in den Teide Nationalpark (Parque National DE Las Canadas Del Teide).
Auf dem Weg dorthin durchqueren sie etliche Klimazonen, und auch einen weiteren Nationalpark, der auch die Waldkrone des Teide genannt wird, denn rund um den Gipfel wächst ein Wald aus kanarischen Fichten.

Foto: Blick auf den Teide

Auf über 2000 Metern Höhe dann taucht man ein in eine Mondartige Landschaft, die geschaffen wurde durch die vulkanischen Aktivitäten Teneriffas und die Erosion im Lauf von Jahrtausenden. der Nationalpark Teide umfasst ein Areal von rund 17 Kilometern Durchmesser - dem großen Einsturzkessel eines Vulkans.


Bilder aus dem Teide Nationalpark:

Ein beliebtes Fotomotiv sind neben dem Teide selbst die "Los Roques" - eine Gruppe von spitz gut 30 Meter aufragenden Felsformationen. Zum Gipfel des Teide, zumindest fast, können sie mit etwas Glück mit einer Seilbahn gelangen. Sie ist nur bei gutem Wetter ohne Wind in Betrieb. Ausserdem ist die Kapazität der Kabine ziemlich begrenzt. Die letzten 200 Meter zum Gipfel muss man zu Fuß gehen - allerdings braucht man eine spezielle Genehmigung dafür. Achtung! Das Mitnehmen von Lavagestein aus dem Gebiet des Teide Nationalparks ist streng verboten. Vielleicht haben sie am Flughafen schon einmal kleine Häufchen von Lavasteinen gesehen. Man sagt sie stammen von abreisenden Touristen, die in letzter Minute der Mut diese Steine mit nach Hause zu nehmen wegen der eventuellen Kontrollen verlassen hat.

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